Posts by Schrauber

    Beim öffnen des Ventildeckels ein positive Überraschung, alles schön sauber und keinerlei Ablagerungen oder Ölkohle.



    Rübe ab:



    Einmal gewendet um Pleuelschrauben und Kurbelwelle zu lösen.



    Zylinder ausgeleert und wenige erfreut über den zu starken Glanz in den Bohrungen.



    Vom Kreuzschliff ist nur noch wenige über und kleine Rostfleckerl haben sich auch mal gebildet.



    Laut Messuhr sind die Zylinder konisch und oval, somit muss da der Instandsetzer ran und aufbohren.



    Mehrfach außerhalb der Toleranzen.



    Nockenwellenlager haben auch schon mal besser ausgesehen.



    Zumindest ist die Nockenwelle noch schön.



    Bei den Stössel gibt es auch Handlungsbedarf, manche haben etwas Lochfraß.



    Bei den Kolben ...



    ... verlangen die Pleuellager nach Erneuerung.



    Die Kurbelwellenlager fallen dann auch nicht mehr ins Gewicht und müssen ersetzt werden.



    Die Welle selbst ist dafür noch schön an den Lagern.



    Kopfarbeit



    Ventile ausgebaut



    So wie die Ventile am Sitz aussehen, ist es nicht verwunderlich, dass die etwas durch lassen.

    Motor gereinigt, getestet und begonnen mit dem zerlegen.

    Beim Krümmer abschrauben wollte eine Schraube nicht los lassen und somit stand Schraubenkopf abbohren am Programm.



    Dass sich nicht bei mehreren Schrauben der Vielzahn rund drehte beim öffnen, ist angesichts des Rostes fast verwunderlich.



    Beim Blick in die Kanäle zeigen sich interessante Ablagerungen an den Ventilen und ...



    .. auch nasse verölte Ventile.



    Der Kompressionstest fiel nicht besonders gut aus.

    Zyl. 1: 9,0 Bar

    Zyl. 2: 8,6 Bar

    Zyl. 3: 7,0 Bar

    Zyl. 4: 7,0 Bar



    Auch der Differenzdrucktest zeigte, dass es bei allen 4 Auslassventilen durchpfeift und der Zeiger nicht mehr bis ins Grüne kommt.



    Bevor alles zerlegt wird habe ich noch diverse Markierungen wie O.T. kontrolliert und dabei auch kurz die Zündung bzw. die Dose davon mit Unterdruck überprüft.

    Ruhestellung:



    Mit Unterdruck zieht der Hebel bis zum Anschlag, zumindest ein positives Ergebnis:



    Demnächst wird der Motor geöffnet.

    Sooo schwungvoll geht es bei mir auch nicht weiter.

    Hab genug Autos rumstehen, die schon lange auf die Fertigstellung warten. Aber ich denke mir immer, es gibt für jede Arbeit den richtigen Zeitpunkt und dann geht es dort oder da voran.

    Kadett B von 1970 in schön und gut mit 1,1 Liter und 34 KW / 46 PS.



    Die eine oder andere Kleinigkeit wird jetzt im Winterschlaf erledigt.

    Diverse Fahrwerksbuchsen

    Motordichtsatz

    Differenzial Dichtungen

    Getriebeaufhängung

    Thermostat

    und da kommt sicher noch Einiges hinzu.



    Aufgrund fehlender Leistung schafft der Kleine derzeit nur ca 80 Km/h V Max. und dieses Problem gilt es auch zu lösen.

    Beim Fehlersuchen ist mir gleich mal die Fußmatte aufgefallen, die dem Pedal nicht mehr den vollen Weg gibt. Die 5mm werden wohl kaum auffallen aber ...



    .. so ist es besser. Im Oval von Daytona kann das über Sieg oder Niederlage entscheiden, auf der Straße wird es egal sein.



    Aber ich war da schon am richtigen Weg bezüglich Pedalweg denn, bei einer der vielen Umlenkungen des Gasgestänges zum Vergaser fehlt eine Führungsbuchse.



    Man spürt es auch am Pedal selbst, dass die ersten 3-4 cm sich leer anfühlen und da bewegt sich der Umlenkhebel nur von der einen zur anderen Seite im Loch anstatt dass sich die Stange dreht und somit ...



    .... bleibt die Klappe im Vergaser (goldfarbig zu erkennen) zu 2/3 geschlossen.



    Nochmal deutlicher zu sehen:



    So sollte es aussehen bei Vollgas. Die Buchse gibt es noch zu erwerben und mit 6€ Materialkosten und einem Handgriff ist dann auch wieder die Leistung da.



    Zwecks Motor abdichten hab ich Triebwerk und Getriebe entnommen und ...



    ... dabei hat sich gezeigt, dass es der richtige Zeitpunkt für einen Kupplungswechsel ist. Der erste Nietenkopf hat schon leicht angekratzt.


    Den Ventildeckel noch neu bedichtet und ..



    ... den Motor für den Einbau soweit wie nötig komplettiert.



    Hochzeit



    Passt, sitzt und läuft wieder.



    Doppel D.



    Vorerst muss der Rote jetzt warten.

    Zum tun gibt es noch Einiges wie sämtliche Fahrwerksbuchsen, 2 Rostlöcher bearbeiten, Sitze und Rückbank neu beziehen uvm. .

    Ölpumpe zerlegt, für gut befunden und ...



    ..mit neuer Dichtung zusammengebaut.



    Dann war es endlich soweit und die neue Kopfdichtung samt neuer Schrauben kam zum Einsatz.



    Laut Anleitung in 3 Schritten 30,60 und 100 NM der Reihenfolge nach angezogen.



    Stößel und Kipphebel eingebaut und das Ventilspiel eingestellt.




    Danach den Motor per Hand einige Male durchgedreht und alles nach kontrolliert.

    Einser Kolben auf oberen Totpunkt und beide Ventile geschlossen.



    Die eingepresste Kugel im Startkranz gleich mit dem Blechpfeil.



    Nockenwellenradmarke in Linie mit den geschliffenen Flächen am Kopf.

    Dabei den Verteiler eingefädelt und auf die (am Foto schlecht sichtbaren) Kerben gedreht.



    Und auch der Finger passt mit der Markierung überein.

    Zwischenzeitlich hab ich neue Schaftdichtungen montiert und die Ventile wieder eingebaut.



    Beim Dichtheitstest mit Benzin in den Kanälen, kamen 2 undichte Einlassventile zum Vorschein, die nach nochmaligen schleifen dann dicht waren.



    Bevor der Kopf wieder auf den Block kommt, muss zuvor der Kettenkasten wieder angeschraubt und zuvor gereinigt werden.



    Kastendichtungen aufgelegt und Kette samt Nockenwellenrad eingehängt.



    Kasten montiert, neuen Kurbelwellenring rein geklopft und die Wasserpumpendichtung positioniert.



    Weil ohne Kopf der Motor einfacher zu drehen geht, die Ölwannendichtungen aufgelegt und einen neuen Wellenring rein gedrückt.



    Wanne und Starterkranz angeschraubt.


    Langweilig aber es muss auch sein, reinigen der Teile.



    Spätestens da ist man dann froh, dass es nur ein kleiner 4 Zylinder mit 2 Ventiltechnik ist.



    Und noch eine nicht so spannende Arbeit, Ventile einschleifen.

    Ein Blick in die Kanäle zeigt, dass bei den Einlassventilen die Schaftdichtungen fällig sind:



    Im Kopf ist es relativ sauber, keine Ablagerungen, keine Ölkohle. Der Motor wurde wohl immer anständig behandelt und bekam genügend Zuneigung.



    Kopf abgebaut und ...



    ... die Ventile entfernt.



    Wieder gut sichtbar die öligen Ventilsitze.



    Die 4 Übeltäter, völlig verhärtete Schaftdichtungen.



    Die Nockenwelle samt ...



    ... Lager ist noch sehr fesch.



    Auch im Block sieht es noch gut aus.



    Ein paar Ablagerungen am Kolben aber noch sehr schöner Kreuzschliff.



    Und auf der anderen Seite ist auch alles hübsch, keinerlei Schäden an den Kurbelwellenlagern.


    Beim Zusammenbau hab ich noch den E-Choke getestet und hab entdeckt, dass der nicht funktioniert.

    Direkt an eine Batterie angeschlossen hat sich die Feder nicht gedreht. Zum Glück hab ich noch einen funktionierenden "im Lager" gefunden und dieser bewegt sich kurz nachdem er 12V abbekommt und sich aufheizt.

    Beim Pfeil hab ich eine schwarze Markierung gemacht für den "kalten" Zustand:



    Den defekten Choke hab ich zerlegt und dabei das gebrochene Heizelement vorgefunden.



    Frisch überholt und mit neuen Dichtungen zusammen und ...



    ... wieder eingebaut.



    Nach mehreren Jahren wieder die ersten Meter aus eigener Kraft bewegt.

    Da derzeit weder Auspuff noch Tank verbaut sind, wollte ich nur mal sehen ob er sich bewegt oder ob die Bremsen stecken. Sobald die Hebebühne frei ist, geht es da weiter.

    Seit längeren liegen die Teile bereit.

    Reibahlen für die 2 Wellen inkl. den Buchsen und Schrauben für die Klappen.

    Filter, Unterdruckdose und Dichtungssatz.




    Etwas "brutal" wird die Reibahle an der Schneide in den Akkuschrauber gespannt und der lange Schaft dient als Führung und so kann man das freihand

    aufreiben.



    Die Buchsen werden dann ....



    ... rein geklopft.



    Jetzt sitzen die Wellen wieder ohne Spiel aber dennoch leichtgängig in der Klappenplatte.


    Da beim Auspuffkrümmer an 2 Ecken die Kanten um die Schraubenlöcher, wo das Sammelrohr mit dem Krümmer verschraubt ist, gebrochen sind hab ich den Krümmer abmontiert.



    Bei 3 von 4 Motoren dieser Bauart habe ich so fehlende Ecken bereits vorgefunden, ist wohl etwas zu wenig Material um die Schraubenlöcher.



    Als kleinen Bonus habe ich auch noch einen Riss an der zum Zylinderkopf zugewandten Seite gefunden, der im eingebauten Zustand nicht aufgefallen ist.



    Riss abgebohrt, mit der Flex geweitet und an den fehlenden Ecken den Rost abgeschliffen.



    Den Spalt mit Gusselektroden verschweißt und die Kanten durch auftragsschweißen wieder hergestellt.

    An den 2 reparierten Ecken Löcher gebohrt und Gewinde geschnitten.


    Heute war mir danach das Thermostat zu tauschen.

    Die oberen Schrauben waren massiv festgefressen im Alugehäuse und daher hab ich die Köpfe beim öffnen einfach abgedreht.



    Die Schraubenreste ausgebohrt, die Löcher vergrößert und ein Gewinde für den Einsatz geschnitten.



    Jetzt ist es wieder ein M8 Gewinde, so wie es zuvor war, jedoch dreht die Stahlschraube jetzt im Stahlgewinde und lässt sich auch in 25 Jahren noch öffnen und frisst sich nicht wieder im Alu fest. #Elektrochemische Spannungsreihe



    Neues Thermostat, neue Dichtungen und neue Schrauben.



    Zusammengebaut und noch einen neuen Temperatursensor rein gedreht.


    Fertig für den Einbau.

    Wenn es da so weitergeht mit dem Tempo, ist der Rote 2036 fertig.

    Dann kannst du wohl noch ein paar schöne Tage im Spätsommer nutzen zum herum düsen.

    Die Kerzen sehen wirklich schon sehr mitgenommen aus.

    Im Sonnenlicht ist das eine schöne knallige Farbe, hast du gut gemacht.

    Hab auch was gebastelt. Da es nur ein Kleinteil für ein Auto ist, gebe ich es hier dazu.


    End60er Cadillac Klima/Lüftungs-Regler Vacuum Switch

    Einer von 4 Anschlüssen ist noch vorhanden und Klebereste deuten auf einen alten Reparaturversuch hin.



    Das verschmutzte Hellgraue ist die Membran die auf den internen Schalter drückt sobald Sog anliegt.



    Rahmen aufgebogen, Membran abgezogen und die Bleche und Kontakte ausgeleert.



    Passende Schlauchanschlüsse gesucht.



    Mit der Laubsäge den Schaden ausgeschnitten und einen Stoppel, der nahezu die perfekte Form hat, aufgebohrt um die 4 Anschlüsse fixieren zu können. Zuvor den Stoppel innen mit Silikonspray als Trennmittel eingesprüht und ...



    ... mittels 2Komponenten Gatsch die Dose repariert. Den Stoppel hatte ich dazu mit Klebeband fixiert und so den 2K Kleber von der Doseninnenseite rein laufen lassen. Dank Silikonspray ist der Stoppel dann leicht zu entfernen gewesen.



    Die Kontaktflächen des Schalters gereinigt und wieder eingebaut.



    Nach dem Zusammenbau mittels Spritze fürs Vakuum erfolgreich getestet und ...



    ... etwas aufgehübscht.