Posts by Schrauber

    Mein Alfa Sud ist auch so ein Kandidat, bei dem ich erst nach den ersten Fahrten entscheiden werde, ob ich den behalte oder ob sich jemand Anderer daran erfreuen kann.

    Ja nix gegen Starter beim 3er Golf. Da schraubst die Motoraufhängung runter damit der Starter abgeht.

    Muß man den Motor von unten mit Wagenheber sichern....

    Das ist natürlich auch unlustig. Was bei neueren Autos auch so eine Unart ist, wenn man zum Wechseln für einen Kupplungsnehmerzylinder das gesamte Getriebe ausbauen muss, weil der Zylinder innen sitzt.




    Da die Scheinwerfer schon wieder ein Jahr alt sind, dachte ich mir ich erneuere sie mal wieder.




    Wurde schon höchste Zeit, schließlich kleben da schon einige tote Insekten am Glas.




    Spass, der Grund für den nochmaligen Tausch nach nur einem Jahr, ist ein Steinschlag im linken Fernlicht.



    Das neue Paar für die linke Seite.


    Da der Starter seit einiger Zeit immer wieder mal Aussetzer hat, gabs heute einen Neuen.


    Bis auf einen anderen Anschluss für das Signal vom Zündschloss sieht der Nachbau ident mit dem Originalen aus.




    Der Anschluss war aber schnell geändert für den Flachstecker.




    Wenn der Starter ausgebaut ist, sieht es gar nicht so eng aus unter der Ansaugbrücke.




    Schon etwas verwunderlich bei so einen kleinen Motor in diesen relativ geräumigen Motorraum etwas so zu verbauen.




    Beim Pfeil sitzt ungefähr die Mutter der oberen Schraube knapp neben einer Leitung unter einen Schlauch und in der Spalte zwischen Block und Startermotor. Noch schlechter hätte man das wohl nicht konstruieren können.


    Das mit dem Verkaufswert habe ich wohl bei den meisten meiner Autos auch schon überschritten aber da weiß man zumindest, dass alles anständig erledigt ist.


    Wenn beim Motor ein Kompressionstest positiv ausfällt und der Blick in die Zylinder mittels Endoskop auch nichts gravierendes auf tut, würde ich mir nicht zu viel antun.

    Man kann sich auch fertige Bögen in diversen Grad (Biegung) fertig kaufen aber das ist dann viel schweisserei.

    Hab den Bieger jetzt auch erst zum 4. mal gebraucht aber bei einer gewissen Anzahl an Fahrzeugen zahlt sich das schon aus.

    Schon vor längerer Zeit ist mir die Abgasanlage negativ aufgefallen. Vom vorderen Rohr über den Mitteltopf bis zum Endtopf hat sich der Rost über alles ausgebreitet.


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    Endtopf am Eingang undicht:


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    Das vordere Rohr war schon so knusprig, dass man es einfach umknicken konnte.


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    Zwischendurch hab ich mal besorgt was es noch zu kaufen gibt wie den vorderen Topf, Endtopf und den Dichtring zum Krümmer hin. Das Rohr vom Krümmer weg gibt es nicht mehr, dafür habe ich passende Meterware genommen.


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    Da das Rohr vom Krümmer weg 2 enge Biegungen braucht, was meine Rohrbieger aber nicht schafft ohne dass er das Rohr dabei abknickt, musste ich mir mit Sand aushelfen den ich einfüllte und die Enden verschloss ich mit Gummistopeln.


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    Durch den Sand als Füllmittel kann man dann auch mit so einem Billigwerkzeug 90 Grad biegen ohne dass sich das Rohr zu stark verengt.


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    Den Anschluss zum Krümmer vom alten Teil abgeflext und auf das Neue angeschweißt. Die Naht mit Farbe (bis 600 Grad beständig) versilbert.


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    Von vorne bis ....


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    ... hinten alles neu.

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    Da demnächst wieder mal der Pickerltermin vor der Türe steht, beim letzten mal die Handbremse etwas ungleich war und ich mich nicht erinnern könnte, ob ich da schon mal reingeschaut habe, hab ich das heute im Zuge des "auswintern" mal nachgeholt.


    Der E28 hat hinten Scheibenbremsen wobei die Handbremse als Trommelversion ausgeführt ist.

    Verschmutzt aber schaut nicht so wild aus:




    Alles entfernt, gereinigt und Kontaktflächen gefettet.





    Die Trümmer wieder zusammengesetzt und den Weg eingestellt.




    Da ich schon dabei war und weil die Bremssättel auch schon etwas verwahrlost wirkten ...




    .. hab ich die auch gleich zerlegt und wieder alles leichtgängig gemacht.


    Hallo Leo!


    Bedenke, dass so eine Restaurierung viel Platz und Zeit fordert und dass es in diversen Vidoes auf Yt oder Restoberichten in Foren immer viel einfacher aussieht als es ist. Nicht dass am Ende dann wieder ein abgebrochenes RestoObjekt auf Willnichtmehrhaben auftaucht, weil man es unterschätzt hat. Dennoch viel Glück und Erfolg bei der Suche.

    Beim umstecken von Winter- auf Sommerreifen hab ich einen Blick in die Trommeln geworfen, da ich zum ersten das schon länger nicht gemacht habe und weil rechts hinten immer wieder mal ein "Quietschen" aus der Bremse zu vernehmen war.


    Grauslich



    Alles ausgeräumt, gereinigt und links den schwitzenden Zylinder erneuert. Danach noch etwas Keramikfett auf die Stellen gepatzt, wo die Backen gleiten sollten.



    Alles neu und fein.



    Der Lärmerreger wurde auch aufgefunden, es war ein teilweise abgelöster Belag.

    Die kommenden Tage wird's leider nicht besser vom Wetter her.

    Sieht aber schon recht gut aus bei dir bzw. sind da immer gute Fortschritte zu erkennen.

    Neue Zylinderkopfschrauben



    Kopf drauf gesetzt und ...



    ... erst mit 30, dann mit 60 und mit 100 NM in vorgegebener Reihenfolge angezogen. Damit sich die Dichtung etwas setzen kann, hab ich zwischendurch die Stössel und Kipphebel montiert und nochmal die Z.K. Schrauben mit 100 NM nachgezogen.



    Ventilspiel eingestellt:



    Zylinderkopfhaube aufgesetzt, Thermostatgehäuse angeschraubt und die Krümmerdichtung eingehängt.



    Am Auspuffkrümmer noch 2 defekte Gewinde aufgebohrt und mittels Einsatz instand gesetzt.



    Auspuff- und Ansaugkrümmer inkl. Vergaser installiert.



    Deckeln am Zylinderkopf vorne, seitlich und hinten geschlossen.



    Propeller angeschraubt.

    Zum gegenhalten an Riemenscheiben gibt es ein sehr hilfreiches Werkzeug, ein Keilriemen mit Griff.


    Soweit ist der Motor für den Einbau nun vorbereitet.

    Für die Lager der Nockenwelle hab ich mir ein schönes neues Werkzeug gegönnt, auf das man die Schale aufspannt und so schonend in den Sitz rein klopfen kann. Der weiße Kegel dient zur Zentrierung damit man das Lager ohne verkanten ins Ziel bringt.



    Die alten Ringe raus gehämmert und ...



    .. die Neuen rein gepresst.

    (wurde leider nicht schärfer, mehrmals versucht)



    3x neu gelagert.



    Bevor der Kopf wieder montiert werden kann, muss das Nockenwellenrad mit der Kurbelwellen O.T.-Markierung abgestimmt werden und dazu muss erst der Schwung aufgebaut werden, aber beim letzten Kupplungswechsel in einer lustigen Werkstatt (sowas können die doch nicht ernst meinen) hat man die Rillen, welche die Nieten der zur Gänze abgeriebenen Kupplungsbeläge hinterlassen haben, einfach ignoriert und ...



    ... jetzt war eine gute Gelegenheit die Schwungscheibe im Metallbearbeitungsbetrieb meines Vertrauens mit dem Drehmesser wieder glatt bügeln zu lassen.



    Noch schnell einen neuen Dichtring eingesetzt und ...



    Starterkranz inkl. Kupplung montiert.



    Mit neuer Dichtung wartet der Block auf seinen Kopf.


    Ist schon etwas her aber vielleicht doch interessant an zu sehen.

    Außen war der Hilfsrahmen schön dick mit Schutzwachs eingesaut aber innen war alles verrostet.

    Das braune Elend stellt 2 Hülsen dar durch die die Schrauben laufen mit denen der Rahmen am Fahrzeug angeschraubt ist.




    Rahmen inkl. Antriebsstrang abgelassen.




    Motor samt Getriebe abgehoben.




    Halterung für den Motorständer gebastelt.





    Damit ich den Rahmen mobil habe und beidseitig in einer angenehmen Höhe bearbeiten kann.




    Das untere Blech angezeichnet.




    Den Blätterteig mit der Flex geöffnet.




    Schweißpunkte mit dem Fräser entfernt.




    "Alteisen"




    Das obere U-Profil aus 2mm Blech nachgefertigt. 2mm klingt nicht stark aber das biegt man nicht mehr einfach so über eine Tischkante, deshalb habe ich es mit der Hydraulikpresse mittels diverser Formrohre und Träger in Form gebracht.





    Nach hinten und vorne noch 2 Laschen gebogen und das Profil am Rahmen fixiert. Die Wasserkühler Halterung vom alten Rahmen übernommen und angeschweißt.




    Mit der unteren Hälfte das U verschlossen und wie es original war zusammengepunktet.




    Anblick von unten.




    Alles grundiert, neue Hülsen eingesetzt und die Enden zurecht geformt.




    Endlaschen umgeklopft, angepunktet und mit Silikon abgedichtet damit ich das in 40 Jahren nicht nochmal reparieren muss.




    Schwarz gefärbt und alle Hohlräume mit Schutz geflutet




    Alles zusammengebaut und gestaunt, dass es passt.


    Musst nochmal hin oder gab es den §57a Sticker dennoch?


    Bei mir stehen auch demnächst 4 Pickerltermine an, wobei beim E28 alles passen sollte, der Corsa nach einem neuen Auspuff zuvor verlangt und beim E30 muss ich die Handbremse nachstellen, dann sollte alles gut sein. Der 4. (Datsun) braucht bezüglich Kühlwasserverlust noch etwas Zuneigung.