78er D-Rex 1.9

  • Mein D Rekord von 1978 in 2türiger Limonaden Form und mit 1,9 Liter Triebwerk soll im laufe des Jahres ein ausführliches "Service" bekommen und soll dann wieder am Straßenverkehr teil haben. Da mein Fuhrpark mit derzeit 13 Fahrzeugen schon etwas viel Zeit in Anspruch nimmt, wird der Rote dann vermutlich mit frischen Pickerl abgegeben.


    Der Motorraum ist zwar sehr Mechaniker freundlich und im Verhältnis zum Motor großzügig bemessen aber ...




    .... im ausgebauten Zustand ist es doch einfacher daran zu schrauben.




    Nicht nur wegen den derzeitigen Temperaturen sondern auch wegen den alten Dichtungen schwitzt der Motor rundherum.




    Erstmal trockengelegt und grob gereinigt.




    Laut Differenzdrucktest sind alle 4 Zylinder im "Grünen" und ...




    ... der Kompressionstest bestätigt das auch.




    Ein Blick in die Zylinder zeigt (am fotografierten Bildschirm nicht so gut zu erkennen), dass auch die Hohnspuren noch deutlich sichtbar sind, was auch für einen gesunden Motor spricht.




    Die ersten Teile wie diverse Fahrwerksbuchsen und andere Gummiteile, so wie Verschleißteile der Zündung (Kappe, Finger, Unterbrecherkontakt usw.),

    der komplette Motordichtsatz für Kopf und Block und des weiteren Kleinteile wie Ölfilter, Keilriemen und Wassertemp.sensor liegen bereit.


  • Zündverteiler ausgeleert.




    Die Unterdruckdose für die Zündzeitpunktverstellung mittels Spritze vakuumunisiert und festgestellt ... kaputt.




    Die Fliehgewichte gereinigt, an den Auflageflächen gefettet und wieder eingebaut.




    Diverse Einzelteile gesäubert und an den Drehpunkten geschmiert.




    Der Kontakt vom alten Unterbrecher gleicht einer Mondlandschaft.




    Alles wieder eingefügt aber noch nicht eingestellt.


  • Da die Unterdruckdose für die Zündzeitpunktverstellung nicht mehr funktioniert, wollte ich mal nachsehen ob man das theoretisch reparieren könnte falls mal kein Ersatz zu finden wäre.

    Verlieren kann man bei so einem Versuch nichts, denn jetzt ist die Dose kaputt und im schlimmsten Fall ist die Dose danach kaputt.


    Den verpressten Rand aufgebogen, die Dose geteilt und das Innenleben (Membran und Feder) rausgenommen. Ich hätte mir an der Membran einen sichtbaren Schaden wie einen Riss erwartet aber auf den ersten Blick sah sie gut aus.



    Die Membran auf eine Taschenlampe gelegt und ...



    ... doch noch was gefunden, viele sehr kleine Löcher die man als helle Punkte erkennen kann.



    Mit sehr dünnflüssigen Silikon die Seite der Membran die gegenüber der Saugseite liegt dünn bestrichen.



    Die Dose wieder zusammengebaut, den Rand umgepresst und mit einer Spritze getestet.

    Ruhestellung ohne Unterdruck:



    Mit Vakuum beaufschlagt fährt der Arm wieder bis zum Anschlag zurück und hält auch dicht.



    Somit wäre die Dose repariert und würde den Zündzeitpunkt wieder nachstellen aber wenn ich eine Neue finde, wird auch eine Neue verbaut.